Demokratie hautnah: Der KAS-Demokratiebus an der Kurpfalz-Realschule

Wie funktioniert Demokratie im Alltag und wie können wir selbst mitgestalten? Der Demokratiebus der Konrad-Adenauer-Stiftung machte Halt an unserer Schule und bot unseren Schülerinnen und Schülern in vier interaktiven Workshops spannende Einblicke in die Politik.

Politik direkt vor der Haustür erleben

Was bedeutet Demokratie eigentlich genau? Dieser grundlegenden Frage gingen wir im ersten Teil des Projekttages auf den Grund. Unsere Schülerinnen und Schüler erhielten anschauliche Einblicke in das deutsche Wahlsystem sowie die Zusammensetzung von Bundestag und Bundesregierung. Dass Politik aber nicht nur im fernen Berlin stattfindet, zeigte der Workshop zur „Bürgermeisterbox“. Hier schlüpften die Jugendlichen in die Rolle von Bürgerinnen und Bürgern ihrer eigenen Gemeinde. Sie formulierten konkrete Wünsche, Ideen und Fragen an den Bürgermeister und lernten so, wie kommunale Mitbestimmung direkt vor der eigenen Haustür funktioniert.

Von rasanten Quizfragen bis zu hitzigen Debatten

Im Workshop „Fragenrad“ drehte sich alles um Wissen und Schnelligkeit. Spielerisch stellten die Teilnehmenden ihr Wissen zu demokratischen Werten, dem Ehrenamt und Europa unter Beweis. Eine spezielle Kategorie widmete sich dem Leben und Wirken von Konrad Adenauer. Besonders diskussionsfreudig wurde es anschließend bei den aktuellen gesellschaftspolitischen Fragestellungen. Unsere Schülerinnen und Schüler debattierten engagiert über ein mögliches Social-Media-Verbot in Deutschland und setzten sich kontrovers mit der Wiedereinführung der Wehrpflicht auseinander. Dabei lernten sie, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen und die eigene Meinung fundiert zu vertreten.

Gemeinsam Werte stärken

Der Besuch des Demokratiebusses passt hervorragend zu unserer Lernkultur und unserem pädagogischen Konzept an der Kurpfalz-Realschule Schriesheim. Neben der reinen Wissensvermittlung legen wir großen Wert auf die Stärkung sozialer Kompetenzen und die Erziehung zu mündigen, kritisch denkenden Menschen. Die vier Workshops haben eindrucksvoll gezeigt: Politik ist spannend, betrifft uns alle und lebt vom aktiven Mitmachen.

Bericht über den Ausflug der Geschichts-AG „Spurensucher“ nach Ladenburg


Am vergangenen Donnerstag unternahm die Geschichts-AG „Spurensucher“ einen spannenden Ausflug in die Altstadt von Ladenburg. Trotz eisiger Temperaturen ließen sich die Schülerinnen und Schüler nicht davon abhalten, die Spuren der römischen Vergangenheit der Stadt zu erkunden.
Die Führung durch die historische Altstadt war äußerst interessant und informativ. Der Schwerpunkt lag auf der römischen Epoche, in der Ladenburg eine bedeutende Siedlung unter den römischen Herrschern war. Die Stadt spielte damals eine zentrale Rolle als Verwaltungs- und Handelszentrum am Neckar.
Besonders beeindruckend waren die sichtbaren Spuren der Antike:
• Die Herstellung von Zement in der Antike wurde anhand von originalen Überresten erklärt – ein wichtiges Beweisstück für die fortschrittliche Baukunst der Römer.
• Die Form der Mauerung, die selbst Hochwasser standhielt, zeigte die ausgeklügelte Technik und Stabilität römischer Bauwerke.
• Die Größe des Forums, des zentralen Platzes für Handel, Politik und öffentliche Versammlungen, verdeutlichte die Bedeutung der Stadt im römischen Reich.
Die Kinder waren voller Neugier und stellten zahlreiche Fragen, sodass die Stadtführerin trotz der Kälte ordentlich auf Trab gehalten wurde. Der Ausflug bot nicht nur spannende Einblicke in die Geschichte, sondern machte deutlich, wie lebendig und greifbar die Vergangenheit in Ladenburg bis heute ist.