Technik hautnah: Der Infotruck von Südwestmetall zu Gast an der Kurpfalz-Realschule

Spannende Einblicke, modernste Technik und jede Menge Praxis: Die Berufsorientierung an der Kurpfalz-Realschule Schriesheim erhielt diese Woche ein ganz besonderes Highlight. Der imposante zweistöckige Infotruck von Südwestmetall machte Station in Schriesheim und verwandelte das Sportgelände in eine interaktive Werkstatt der Zukunft.

Theorie trifft auf faszinierende Praxis

Statt trockener Theorie aus dem Lehrbuch hieß es für die Schülerinnen und Schüler: Ausprobieren und Mitmachen! An verschiedenen Stationen konnten sie die Welt der Metall- und Elektroberufe hautnah erleben. Besonders beeindruckend war das praktische Arbeiten vor Ort. Ob beim Programmieren einer CNC-Maschine oder dem Experimentieren mit Elektronik-Bausätzen – die Jugendlichen waren mit Feuereifer dabei.

Orientierung mit modernsten Mitteln

Dank modernster Multimedia-Anwendungen und Virtual-Reality-Brillen konnten die Schüler virtuell in die Arbeitsabläufe von Betrieben eintauchen. Die Experten von Südwestmetall standen dabei jederzeit für Fragen zur Verfügung und gaben wertvolle Tipps für die spätere Berufswahl.

„Es ist toll zu sehen, wie Technik hier lebendig wird. Das hilft enorm dabei, sich ein Bild von der eigenen beruflichen Zukunft zu machen“, so das begeisterte Fazit eines Teilnehmers.

Ein großes Dankeschön geht an das Team von Südwestmetall für diese großartige Berufsinformationsveranstaltung, die zeigt, wie moderne Nachwuchsförderung heute aussehen kann.

Lebendiges Lernen und klare Perspektiven: Kurpfalz-Realschule Schriesheim begeistert am Tag der offenen Tür

Schriesheim. Es war ein beeindruckendes Bild, das sich am vergangenen Donnerstagabend in der Kurpfalz-Realschule Schriesheim (KRS) bot: Die neue Schulaula war bis auf den letzten Platz besetzt, als die Schule ihre Türen für neugierige Viertklässler und deren Eltern öffnete. Da Rektorin Petra Carse krankheitsbedingt nicht persönlich vor Ort sein konnte, war sie dennoch per Videobotschaft präsent. Gleich danach sorgte der erste Live-Beitrag für einen stimmungsvollen Auftakt: Die schuleigenen Singeklassen präsentierten gemeinsam mit der Schulband den selbstkomponierten Schulsong – ein gelungener Einstieg, der das Publikum sichtlich begeisterte und zeigte, dass Musik an dieser Schule ein echtes Profilmerkmal ist.

Die anschließende Präsentation durch Konrektor Schmitt und Frau Meffert nahm die Eltern mit auf eine „Reise in drei Kapiteln“: Ankommen, Lernen und Zukunft. Mit viel Empathie und Klarheit beantworteten sie die drängendsten Elternfragen. Die Kernbotschaft der Schulleitung war dabei deutlich: Die Realschule ist mit ihren rund 450 Schülerinnen und Schülern und der Dreizügigkeit pro Jahrgang genau richtig dimensioniert – „Groß genug für Vielfalt, klein genug für persönliche Begleitung.“

Ein Schulhaus voller Leben: Vom 3D-Drucker bis zum Podcast-Studio

Nach der Präsentation hieß es für die Familien: Das Schulhaus auf eigene Faust entdecken. Und hier zeigte sich die Kurpfalz-Realschule von ihrer modernsten und lebendigsten Seite. Alle Fächer stellten sich vor und verwandelten die Gänge in eine interaktive Erlebniswelt. Besonders die technischen Stationen zogen die jungen Besucher in ihren Bann: Über VR-Brillen konnten virtuelle Welten erkundet werden, während nebenan ein 3D-Drucker faszinierende Modelle produzierte.

Auch das digitale Konzept der Schule zeigte sich durchdacht: Statt herkömmlicher Beamer hängen in den Klassenzimmern modernste Screens, zudem stehen den Schülern 150 iPads zur Verfügung. Doch die KRS denkt bereits weiter: Wie beim Rundgang verraten wurde, entsteht bald ein Maker-Space mit eigenem Podcast-Studio und professionellen Druckmöglichkeiten. Diese sollen für einen selbstverwalteten Schüler-Shop genutzt werden – ein Projekt, das auf eine Initiative der engagierten SMV (Schülermitverantwortung) zurückgeht.

Starke Gemeinschaft und praxisnahe Wege

Doch nicht nur digital wurde viel geboten. In den Fachräumen durften biologische Experimente selbst durchgeführt werden, und aus der Schulküche strömte der Duft von frisch gemixten, gesunden Shakes. Auch die Schulgemeinschaft zeigte sich an diesem Abend von ihrer besten Seite: In der neuen Aula präsentierten sich die SMV, der Elternbeirat und der Freundeskreis der Schule und luden zu anregenden Gesprächen ein. Neuntklässler sollen Paten für die neuen Fünftklässler werden. Das zeigt , wie das soziale Miteinander und das familiäre Wir-Gefühl hier vom ersten Tag an gelebt werden.

Ein weiterer Schwerpunkt des Abends lag auf der Zeit nach dem Abschluss. Die Schule verdeutlichte, dass Berufsorientierung hier kein einmaliger Termin, sondern eine gelebte Haltung ist. Durch praxisorientiertes Lernen bereitet die Kurpfalz-Realschule ihre Abgänger auf alle Wege nach Klasse 10 vor – sei es die direkte Ausbildung, das Berufskolleg oder das berufliche und allgemeinbildende Gymnasium.

Am Ende des Abends, nachdem die Kinder fleißig Stempel an den Mitmach-Stationen gesammelt hatten, verließen viele Familien das Schulgelände mit einem klaren Eindruck: Die Kurpfalz-Realschule ist ein Ort, an dem Lernen modern und zukunftsgewandt gestaltet wird – und zugleich persönlich bleibt.

Sag’s mit einer Rose: SMV-Quartett der Kurpfalz-Realschule zieht den Valentinstag vor

Schriesheim. Da der eigentliche Valentinstag in diesem Jahr in die Ferien fällt, wurde an der Kurpfalz-Realschule Schriesheim (KRS) kurzerhand umgeplant: Die Schülermitverantwortung (SMV) verlegte den Tag der Freundschaft und Liebe einfach in die Woche davor. Mit roten Rosen und persönlichen Botschaften brachten die Jugendlichen so schon vorzeitig jede Menge Freude in den Schulalltag.

Besonders beeindruckend war dabei die Umsetzung, denn die Aktion lag komplett in Schülerhand. Ein engagiertes Quartett der SMV – bestehend aus Ema, Emma, Enya und Emilia – hatte die Zügel in die Hand genommen und das Projekt völlig eigenständig auf die Beine gestellt. Die vier Schülerinnen organisierten im Vorfeld die Bestellungen sowie die Grußkarten und kümmerten sich um die pünktliche Beschaffung der Blumen. Sie ließen bei ihrer Planung absolut nichts dem Zufall überlassen.

Strahlende Gesichter und gelungene Überraschungen

Als die Mädchen in der Woche vor den Ferien schließlich als „Liebesboten“ durch das Schulhaus zogen und an die Türen der Klassenzimmer klopften, war die Aufregung groß. Ob als Zeichen einer guten Freundschaft, als kleines Dankeschön an einen Lieblingsmenschen oder vielleicht auch als heimliche Schwärmerei – jeder Blumengruß war mit einem kleinen Kärtchen versehen und traf genau ins Schwarze. Die Überraschung glückte perfekt, und das SMV-Team hinterließ in jeder Klasse strahlende Gesichter und eine wunderbare Stimmung.

„Es ist einfach toll zu sehen, mit wie viel Herzblut und Eigeninitiative unsere Schülerinnen hier Verantwortung übernehmen“, freut sich die Schulgemeinschaft über das Engagement des Quartetts. Wenn Schülerinnen wie Ema, Emma, Enya und Emilia aus eigenem Antrieb heraus solche Projekte stemmen, zeigt das eindrucksvoll, dass die Schule mehr ist als nur ein Ort der Wissensvermittlung. Diese herzliche Valentinsaktion war damit nicht nur ein vorgezogenes Geschenk für viele Schüler, sondern auch ein wunderbarer Beweis für das familiäre Miteinander an der KRS – ein Geist, der sich nur wenige Tage später auch beim überaus erfolgreichen Tag der offenen Tür im gesamten Schulhaus zeigen sollte.

Volles Haus und strahlende Gesichter: Unsere Schnuppertage waren ein voller Erfolg!

Was für eine fantastische Stimmung an der Kurpfalz-Realschule Schriesheim! Wir haben uns riesig gefreut, dass so viele Viertklässlerinnen und Viertklässler unserer Einladung gefolgt sind, um unsere Schule hautnah zu erleben.

Die Türen standen weit offen, und es dauerte nicht lange, bis die Klassenzimmer und Flure von neugierigen Entdeckern gefüllt waren. Unser Ziel war es, den zukünftigen Fünftklässlern zu zeigen, was uns ausmacht: Eine Schule, in der Lernen Spaß macht, Kreativität gefördert wird und digitale Medien ganz selbstverständlich zum Alltag gehören.

Kreativität und Handwerk: Hier wurde angepackt!

Besonders beliebt waren unsere Mitmach-Stationen in den praktischen Fächern, die an der Realschule einen hohen Stellenwert haben:

  • AES (Alltagskultur, Ernährung, Soziales): Hier konnten die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Mit Pfeifenputzern, Wackelaugen und bunten Pompons wurden einfache Bleistifte in lustige, individuelle Schreibbegleiter verwandelt. Ein tolles Andenken für das Mäppchen!
  • Technik: In unseren Werkräumen roch es nach Holz und Tatendrang. Die Kinder durften selbst Hand anlegen, Kanten an Holzanhängern glatt schmirgeln und die Bohrungen professionell ausputzen. Das Ergebnis: Ein selbstgefertigtes Werkstück und stolze Gesichter.

Digitale Entdecker: Geo & IT verbinden Welten

Dass wir an der Kurpfalz-Realschule fit für die Zukunft sind, zeigten die spannenden Stationen im Bereich Geografie und Informationstechnik. Hier trafen klassisches Wissen auf modernes Equipment:

  • Spielerisches Lernen: Bei einem rasanten „Tabu“-Spiel mussten geografische Begriffe erklärt und erraten werden – das sorgte für viel Gelächter und Teamgeist.
  • Moderne Ausstattung: An den Laptops ordneten die Kinder Ländernamen digital den passenden Ländern zu.
  • High-Tech Quiz: Das Highlight für viele war das Geografie-Kahoot auf unseren iPads. Hier konnten die Schnupperschüler direkt testen, wie interaktiv Unterricht heute funktioniert.

Mehr als nur Unterricht: Unser Pausenhof

Schule ist mehr als nur das Klassenzimmer. Deshalb war es uns wichtig, dass unsere Gäste auch den Pausenhof kennenlernen – das Herzstück unserer Schulgemeinschaft. Der gut gefüllte Spieleschrank wurde sofort in Beschlag genommen, und die Kinder probierten begeistert die unterschiedlichen Pausenspiele aus. Es war schön zu sehen, wie schnell neue Freundschaften geknüpft wurden.

Ein großes Dankeschön!

Wir danken allen kleinen und großen Besuchern für das große Interesse und die tolle Atmosphäre. Ihr habt die Schnuppertage zu etwas ganz Besonderem gemacht!

Wir hoffen, es hat euch bei uns genauso gut gefallen wie uns mit euch. Die Kurpfalz-Realschule freut sich schon darauf, viele von euch im nächsten Schuljahr als neue Fünftklässler begrüßen zu dürfen!

Blick hinter die Kulissen des Heidelberger Theaters 

Theater-AG schaut hinter die Bühne 

Am 23.01. erhielten 20 Schüler:innen der Theater-AG unserer Schule die besondere Gelegenheit, das Heidelberger Theater einmal aus einer ganz neuen Perspektive kennenzulernen. Begleitet von Frau Hörburger und Herrn Langensiepe ging es für die Gruppe auf eine spannende Entdeckungstour hinter die Kulissen des Haupthauses. 

Der Besuch begann im beeindruckenden Theatersaal, in dem bereits im Jahr 1853 die Geschichte des Heidelberger Theaters ihren Anfang nahm. Schon hier wurde deutlich, wie viel Tradition und Geschichte in diesem Ort stecken. Von dort aus führte der Weg in die sonst für das Publikum verborgenen Bereiche des Theaters – in die vielfältigen Werkstätten, die den Theaterbetrieb überhaupt erst möglich machen. 

Wer kann von außen schon erahnen, dass sich in einem Theater nicht nur Schauspielkunst, sondern auch eine eigene Schlosserei und Schreinerei befinden? Innerhalb weniger Wochen entsteht hier alles, was später auf der Bühne ganze Welten erschafft. Deutlich wurde dabei: Theater ist weit mehr als „nur“ Schauspiel. Mit mehreren Hundert Beschäftigten ist das Heidelberger Theater auch eine potenzielle Ausbildungsstätte für viele spannende und kreative Berufe. 

Besonders beeindruckend war die Malerei, in der Bühnenbilder in kompletter Bühnengröße entstehen können. Ebenso faszinierend – wenn auch räumlich kleiner – waren die Einblicke in die Maske und die Näherei. Hier werden mit viel Handarbeit speziell angefertigte Kostüme hergestellt. Die Schüler:innen erfuhren außerdem, dass Schminken im Theater nicht nur der Verschönerung dient, sondern die eigentliche Herausforderung oft im Gruseligen oder Hässlichen liegt. 

Da während des Besuchs bereits die Bühne für die nächste Vorstellung vorbereitet wurde, konnte die Theater-AG auch einen Blick auf die fein austarierte Technik und die ausgeklügelte Logistik hinter der Bühne werfen. Nach etwas mehr als einer Stunde endete dieser besondere Nachmittag im Foyer des Theaters – mit dem Eindruck, dass mitten im dichten Zentrum Heidelbergs ein ganz besonderer Kunstraum geschaffen wurde. 

Ein Besuch, der sicher noch lange in Erinnerung bleibt und den Blick auf Theater nachhaltig erweitert hat