





Warum greifen wir zu bestimmten Produkten? Sind teure Marken wirklich besser als günstige Alternativen? Und woran erkennt man eigentlich Qualität?
Mit solchen Fragen beschäftigen sich die Schüler:innen der Klassenstufe 9 im Fach AES. Verbraucherbildung ist ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts und soll Jugendliche dabei unterstützen, später informierte und verantwortungsbewusste Konsumentscheidungen zu treffen. Dazu gehört auch, Werbung kritisch zu hinterfragen, Produkte zu vergleichen und eigene Bewertungen zu begründen.
Besonders praxisnah wird es bei unseren Produkttests, die sich an der Arbeitsweise der Stiftung Warentest und dem Wettbewerb „Jugend testet“ orientieren. Die Schüler:innen entwickeln Bewertungskriterien, führen Blindverkostungen durch, vergleichen Inhaltsstoffe, prüfen Preise und werten ihre Ergebnisse anschließend aus.
Zuletzt stand Apfelschorle auf dem Prüfstand. Die verschiedenen Produkte wurden hinsichtlich Geschmack, Geruch, Aussehen, Zutaten und Preis-Leistungs-Verhältnis untersucht. Dabei zeigte sich, dass die persönliche Lieblingsmarke nicht automatisch auch die beste Bewertung erhält.
Auch beim Schokoladentest gab es spannende Ergebnisse. Einige Eigenmarken konnten problemlos mit bekannten Markenprodukten mithalten. Besonders überraschend war, dass in einer Testgruppe sogar eine vegane Schokolade den ersten Platz belegte, weil sie von den Schüler:innen als besonders intensiv und schokoladig beschrieben wurde.
Die Produkttests zeigen immer wieder, wie wichtig es ist, Produkte nicht nur nach Verpackung, Werbung oder Bekanntheitsgrad zu beurteilen. Genau solche Erfahrungen machen Verbraucherbildung greifbar und alltagsnah.
Wir freuen uns schon auf die nächsten Tests und sind gespannt, welche Überraschungen unsere Nachwuchs-Tester:innen noch entdecken werden. Tanja Appel
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